Michelsberg (rumänisch Cisnădioara, ungarisch Kisdisznód) ist eine Ortschaft im Kreis Hermannstadt, Siebenbürgen, Rumänien.
Hier bauten die sachsen die erste Kirche im romanischen Stil in Rumänien (XII Jahrhundert). Die evangelischßlutherische Kirche „Heillige Michael“ wurde im Jahre 1223 erwähnt. Es ist eine Basilika mit 3 Schiffen, getrennt durch rechtwinklige Säulen aus Mauerwerk mit einer quadratischen Ecke kreuzge-wölbt mit halbkreisförmigen Abbschluss mit mit Kegelabscluss in einer viertelförmigen Kugel. Auf der Westseite war der Bau von zwei Türmer vorgesehen, die aber nie abgeschlossen (fertiggestellt) wurden. Das westliche Portal, gleichfalls romanisch, ist besonders wertvoll durch die reiche Aderung und wegen dem Dekor aus Steinhauereiarbeiten (cca 1260) sowohl die planmetrische Lage (kurze Bazilika) als auch die Dekoration des Portals weisen auf Einflüsse der rheinländerischen Arhitekur auf die im südlichen teil Siebenbürgens zu dem romanischen Stil in der ersten Hälfte des XIII Jahrhundert. Das Plateau um die Kirche ist mit einer Kreisförmigen (Hochfläche) Befestigung umgeben und somit eine der ältesten Bauernburgen Siebenbürgens. Aus der Kirche stammt die Statue aus Holz „Madonna mit dem kind“ die heute im Brukenthel-Muzeum aufbewahrt wird. Aus Michelsberg können Ausflügen in die Michelsberger Burg, in das Dorf Răşinari (Geburtsort von Octavian Goga und Emil Cioran), auf die Hohe Rinne (liegt auf einer Höhe von 1450m), Salzburg (wo sie salzhaltige Seen finden können mit salzhaltigen Wasser für kuren), das Brukenthal-Muzeum aus Hermannstadt oder dem Jungen Wald (wo sie einem Tiergarten und das Dorfmuzeum finden).
Die Bazilikaburg im romanischen Stil aus Michelsberg wurde am Ende des XII Jahrhundert erbaut. Diese Bauwerk wurde in Dokumenten erwählt durch die der Magister Gocelinus diese dem Kloster von Kerz schenkt. Im Inneren der Kirche werden die Grabsteinplatten der Gefallenen Östereich-Ungarischen Soldaten aus dem ersten Weltkrieg verwahrt.Die Befestigung um die Kirche besteht aus einem Mauerwerk in Ovaler Form. Es sind die befestigungstüme teilweise erhalten sowie die Öffnung für das Bewerfung der Belagerer mit Steinen.
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